Reisebericht 2020 Kelheim-Ungarn-Kroatien mit Link Donau-Fliessgeschwindigkeiten - Donau Forum - der Treffpunkt für Donau Wassersportler
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Törns, Bilder, Videos Wie der Name schon sagt

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Alt 17.11.2020, 14:51
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Standard Reisebericht 2020 Kelheim-Ungarn-Kroatien mit Link Donau-Fliessgeschwindigkeiten

Die Bergfahrt haben wir auf Navionics aufgezeichnet. In den Files sind die jeweiligen Fliessgeschwindigkeiten des Flusses unter Berücksichtigung der angegebenen Pegelstände notiert. Zudem sieht man genau, wo wir mit unseren 1.1m Tiefgang durchgefahren sind. Natürlich ist es möglich, dass bei tieferem Pegel die Durchfahrt mit 1.1m Tiefe an den jeweiligen Stellen unter Umständen nicht mehr möglich ist. Alle Angaben ohne Gewähr. Es sind nur Indizien, die die Bestimmung des optimalen Kurses erleichtern sollen. Hier der Link zu den Files:

https://www.dropbox.com/sh/y9ib2nspw...UMjKVJtRa?dl=0

Um die Files importieren zu können, muss die aktuelle Version der App „Navionics Boating HD Meer und Seen“ mit den Kartenpaket „Central & West Europa“ installiert sein. Möglicherweise sind für ein paar Kilometer, zwischen Bratislava und Schleuse Gabcikovo keine Daten in dieser Version vorhanden. Dafür wird möglicherweise das Kartenpaket „Europa“ zusätzlich benötigt.
Bei Fragen bin ich unter hb@interbijoux.ch oder Whatsapp +41793360036 erreichbar.

Vom Main-Donau-Kanal auf der Donau durch Deutschland - Österreich - Slowakei - Ungarn - Serbien nach Kroatien auf die Drava und wieder zurück.
Die schönste Reise geht einmal zu Ende!

Vorweg gleich mal die Eckdaten:
- 2370km – so viel sind wir noch nie in 1 Jahr gefahren!
- 358h ist der Motor gelaufen
- 974lt Diesel haben wir verbraucht.
Das ergibt 2.7lt/h. (Zu Tal waren es etwa 2.4lt zu Berg ca. 3lt) Da wir zu Berg kaum über der Rumpfgeschwindigkeit von 12kmh fahren mussten, ist der Unterschied pro Stunde gering. Da wir aber zu Tal 3x schneller, im Standgas mit 10 - 15 kmh und zu Berg mit 3-5kmh, gefahren sind, war der Verbrauch zu Berg mit ca. 60lt/100km auch drei Mal höher als zu Tal. Durchschnittlich verbrauchten wir 41lt auf 100km und unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war 6.6kmh. Diese Zahlen würden sich noch leicht verbessern, wenn man den Dieselverbrauch in Schleusen (im Generatorbetrieb) und für die Heizung im Herbst noch abziehen könnte.

Nun ist auch unser Donauabenteuer definitiv zu Ende und wir sind wieder im MDK angekommen. Trotz Corona waren wir 5 Monate unterwegs. Nach dem wir uns wegen der Epidemie das Schwarze Meer aus dem Kopf schlagen mussten, planten wir zu Beginn höchstens bis Wien zu fahren. Bei der Talfahrt immer im Kopf, die Strömungsgeschwindigkeiten und ob wir diese zu Berg auch schaffen würden. Leider gibt es zu dieser, für Verdränger wohl wichtigste Frage, nirgends verlässliche Infos - nur sehr vage Angaben. Zu Tal lief alles ganz gut. Wir wollten Sprit sparen um Reserven für die Bergfahrt zu haben und so schipperten wir nur im Standgas gen Wien.

Wie auch schon auf dem Main, gab es auf der Donau nur wenig Marinas, die für unsere Länge und Breite Platz haben. (Bis etwa 10x3.5m findet man noch gut Liegeplätze) So haben wir uns schon in der oberen Donau angewöhnt zu ankern. Und das war wirklich toll! An den schönsten Plätzen haben wir so übernachtet und sind teilweise auch mehrere Tage gelegen. Keine Angst in der Strömung zu ankern. Er hält, slippt kaum und wenn, hört man es gut oder wird durch die Ankeralarm-App geweckt. Wir waren auf jeden Fall jeden Morgen noch da. Die Berufsschifffahrt stört kaum, da die Wellen und der Sog in der Strömung eher gering sind. Ohne ankern hätten wir es schwer gehabt, jede Nacht einen guten Platz zu finden.

Bei der Einmündung der Isar, nach Deggendorf, kommt dann die Donau das erste Mal für etwa 20 km in Fahrt. Noch einmal ganz kurz bei der Einmündung des Inns in Passau, dann ging‘s gemütlich weiter zu Tal durch wunderschöne, abwechslungsreiche Gegenden. Kurz nach der Grenze zu Österreich die Gegend der Schlögener Schlinge, dann Linz, etwas weiter unten den Strudengau. Diese beiden Abschnitte haben uns so gut gefallen, wie die Wachau. Nach Melk geht‘s dann auch schon in wildem Ritt durch diesen, wohl berühmtesten Abschnitt der ganzen Donau.

Gemütlich erreichten wir so nach 5 Wochen die erste Hauptstadt an der Donau - Wien. In Wien, wie auch an verschiedenen anderen Österreichischen Touristendestinationen, gibt es Donaustationen. Das sind halbe, 100 jährige ehemalige Donautanker, die nun zu Hotelschiff Anlegestellen umgebaut wurden. Viele dieser Pontons haben für uns Sportschiffer eine Anlegemöglichkeit an der wir für 7-10€ festmachen dürfen, sofern frei. Das Geld wird unkompliziert in einen Briefkasten geworfen. In Wien fanden wir aber bei der Abzweigung des Donaukanals, sehr zentral einen gratis Liegeplatz.

Soweit – so gut. Runter geht‘s allemal! Sollen wir nun aber noch weiter? Die Wachau zu Berg wird schon happig werden! Doch die Jungs vom Club in Muggendorf haben so von Ungarn geschwärmt! Wir wagen es!
Und gleich nach der Wiener Schleuse Freudenau geht die Post dann richtig ab und spült uns durch die Donauauen bis Bratislava, Slowakei‘s Hauptstadt. Wie kommen wir da nur wieder zu Berg! Als wir diese Bedenken posteten, haben sich gleich zwei Mitglieder der Donau-Bootfahrer Gruppe angeboten, uns bei der Bergfahrt in die Mitte zu nehmen und hoch zu schieben. Sehr beruhigend und super, was für eine grosse Hilfe so eine Gruppe in Facebook sein kann. ( solche tolle Notanker Angebote hatten wir auch bereits für die Isar- und Inn Mündung!)

In Bratislava ist die Marina von Elli eine Institution bei Donaufahrern. Also nichts wie hin. Der marode Steg hält auch unser 12m Boot und in 'Onkel Tomm‘s Hütten Romantik' schmeckt Ellis Essen noch viel besser als es sonst schon tut. Gleichzeitig wurden wir aber brutal in die Preispolitik dieser ehemaligen Ostblöcklern auf dem Wasser eingeführt. Hurra, der Kapitalismus ist da! 2€ pro Meter am maroden Steg - ok. Plus 4€ für Strom – wenn‘s denn sein muss! Aber 3¢ pro lt Wasser, war dann doch ein wenig happig. Für uns standen 43€ auf der Rechnung - ohne Essen - das war für 3 Personen günstiger! So hat sich unser Anker dann noch viel schneller amortisiert!
Ab Bratislava ist der Fluss recht zahm, breit und gemütlich. Man findet kleine Nebenarme oder Inseln zum einsamen ankern oder beachen. Nach der Schleuse Gabcikovo warten dann fast 400km wildes Ungarn darauf, entdeckt zu werden. Schöne Städte, freundliche, liebenswerte und hilfsbereite Menschen, viel Natur und (auf jeden Fall im Coronasommer) noch viel mehr Mücken warten auf uns Donaureisende. Doch wer meint, jetzt jeden Tag übers Ohr gehauen zu werden, der täuscht sich zum Glück. Das ist uns ausschliesslich in Marinas und Taxis passiert.

Aber es gibt nicht nur Natur entlang des Flusses zu entdecken. Auch viele Dörfer und Städte sind einen Besuch wert. Angefangen bei der schmucken Stadt Györ, die man über einen Seitenarm der Donau erreicht, über Eszthergom mit seinem imposanten Dom, durch das Künstlerstädtchen Szentendre bis in die grandiose Hauptstadt Budapest.
Hier liegt die letzte Donaustation, die wir uns über Österreich reservieren konnten. So lag dem Besuch dieser einmaligen Stadt nichts mehr im Weg. So viel gibt es hier zu entdecken. Von der endlosen Burganlage bis zum Parlamentspalast. Alles ist hier eine Nummer grösser und gigantischer. Bis zu 70 Boote, Yachten, Hotelschiffe und Frachtkähne tummeln sich im Altstadtabschnitt in der Hochsaison aufs mal. Jetzt zu Coronazeiten sind wir fast alleine, so dass wir es wagen, die Stadt sogar in der Nacht auf eigenem Kiel zu bewundern. Was für ein Trip!

Unterhalb Ungarns Hauptstadt wird es noch authentischer. Weniger touristisch aber nicht weniger reizvoll. Kleine Dörfer prägen hier das Bild. Man wirft den Anker und taucht in ein anderes Jahrhundert ein. Da kann‘s schon mal vorkommen, dass Du im Restaurant vom Wirt zu einem kühlen Bier eingeladen wirst! Wirklich eingeladen ohne zu bezahlen.
Und irgendwann kommt mit Mohacs die letzte ungarische Stadt. Noch muss man hier als Donaufahrer auschecken, denn nun ist es mit Schengen zu Ende. In der Grenzregion Ungarn-Serbien-Kroatien hat es viel Polizei auf dem Wasser. Uns lassen sie aber unbehelligt passieren. Es wurde ihnen wohl online mitgeteilt, dass wir korrekt ausgecheckt haben. Serbien ist für uns wegen Corona tabu, so fahren wir weiter bis zur Mündung der Drava und diese noch 30 km zu Berg bis ins kroatische Osjek zum einchecken.
Die schöne und historische Altstadt von Osijek hat uns sehr gut gefallen. Zu denken geben aber dem Reisenden die unzähligen Einschusslöcher in alten Hausfassaden aus dem Jugoslawienkrieg, der hier in der Grenzregion zu Serbien besonders gewütet hat.

Endlich finden wir der Checkpoint zum Anmelden, versteckt hinter einem rostigen 'Liegeplatz' in einem kommerziellen Hafen, 12km vor der Stadt. Inzwischen haben die Österreicher grad Kroatien zum Coronahotspot erklärt und tausende Landsleute flüchten panisch aus den Ferien. Dieser Panik schliessen wir uns an und checken gleichzeitig ein und wieder aus. Was, wenn die Ungarn uns nicht mehr reinlassen?
So kommen wir schon nach nur einer Woche wieder in Mohacs an. Nach gutem zureden werden wir doch wieder in Orbans Reich gelassen und beginnen nun ganz offiziell die Rückreise.

Mit Fliessgeschwindigkeiten von 3-5kmh gegen an kommen wir zügig voran. Wir besuchen hübsche Städte wie Baja und Dunaföldvar, treffen freundliche Menschen wie Anos und Ana oder Josi. Trotzdem sind wir froh, gut 60 km vor den Toren Budapests über eine Schleuse in die Rakeve Donau abzuzweigen. Gezähmt durch die beiden Schleusen fliesst sie fast ohne Strömung durch teils naturnahe und teils hübsche Ferienhaussiedlungen.

Vor der Ausfahrt durch die Budapester Schleuse in die grosse Donau, finden wir an einer alten Spundwand einen rostigen Nagel, an den wir uns anhängen können, um noch einmal für zwei Tage diese faszinierende Hauptstadt zu besuchen.
Nun rollen wir die Reise von hinten wieder auf. Schön ist es, Bekannte noch einmal zu treffen, Städte ein weiteres Mal neu zu entdecken, aber auch neue Orte und Sehenswertes zu besuchen. So fällt unser Anker natürlich wieder in Szentendre, aber neu auch in Visegrad um Burg und Palastruinen und natürlich Tomas zu besuchen. Wir ankern an einer einsamen Insel im Fluss, die am nächsten Morgen wegen höherem Wasserstand fast verschwunden war, ankern noch einmal unterhalb des Eszergomer Doms um dann, fast schon in der Slowakei des Fort Monostor mit seinen kilometerlangen Gängen zu erforschen.

Und nun kommen, nach einer weiterer Fischsuppe in Ellis 'Onkel Tomm‘s Hütte' die Donuauen immer näher. Ob wir die Strömung wohl schaffen. Durch Bratislava geht‘s noch mit mässigen 5-6kmh gegen an. Doch schon kurz danach erfasst uns die ganze Wucht der Strömung und wir schleppen uns im Rollator Tempo von 2-3 kmh bergan. Unter Ausnützung der Innenseite der Kurven hohlen wir manchmal 1-2kmh zusätzlich raus und fühlen uns fast schon auf der Autobahn. Doch wir schaffen es und erreichen nach ein paar Tagen endlich die Wiener Schleuse Freudenau. Kurz davor bekommen wir noch die schnellste von uns gemessene Strömung von 12kmh auf die Nase. Zum für Glück weniger als ein km. Oberhalb wird‘s endlich gemütlich, ausser man lässt sich von Patrick aus der Donau-Bootfahrer Gruppe durch den schönen Wienkanal chauffieren. Nach der tagelangen Schleichfahrt, ein toller Geschwindigkeitsrausch!

Bis Krems geht‘s gemütlich zu Berg. Danach beginnt die Wachau mit durchwegs 7-8 kmh Strömung. Da die Landschaft aber so abwechslungsreich ist, störte uns die erneute Schleichfahrt kaum und nach Übernachtungen an den Donaustationen Dürnstein und Spitz erreichen wir nach nur 3 Fahrtagen das Ende der Wachau im schönen Melk. Eigentlich schade - schon fertig! Melk macht einiges für uns Sportschiffer, es hat 3 Donaustationen und einen gratis Gemeindeanleger für uns.
Ab Melk ist der strömungsreichte Teil der Donau geschafft. In Linz treffen wir nach fast 40 Jahren unsere Freunde Dani, Ushi, mit Tochter Kathi und ihren Sohn Samuel. So alt sind wir schon geworden?

Sowohl der Strudengau, wie auch die Schlögenerschlinge sind auch zu Berg gemütlich zu befahren. Der kurze Abschnitt (1km) vor der Innmündung mit bis 8kmh ist schnell geschafft und schon liegen wir an einer alten Spundwand in der Mündung der schwarzen Ils. Corona sei Dank geniessen wir hier unseren ersten maskierten Städterundgang und erhalten von Sepp die Donau-Fahrer Fahne, die nun stolz am Bug bis zum bitteren Ende der Reise weht.

Ungefähr 10 km vor der Isar Mündung in Deggendorf werden wir ein letztes Mal an die anstrengenden Bergfahrten erinnert, aber mit 6-7kmh, bei der Mündung ganz kurz 8-9kmh, in angenehmer Art und Weise. Dafür wurden wir in Deggendorf herzlich von Kirstin und Karsten empfangen.
In für uns langen Etappen von 4-5 Stunden geht‘s nun weiter nach Straubing, Regensburg und Kelheim. Christian hat den Kaffee für uns schon vorgeheizt. Und von Kelheim sind es für uns nur noch 3 Tage bis diese einmalige Reise, nach 5 Monaten und über 2000km in Berching zu Ende geht. Wie schön, dass auch hier Freunde aus der Binnenskipper Gruppe, Chris und Susi und die Hafenverantwortlichen Dominik, Hans und Heidi, schon auf uns warten.

Fazit: die Angst vor der für uns Verdränger schwierigen Bergfahrt war unbegründet, hat uns aber unnötigerweise viel Sorgen bereitet. Ein zweites könnten wir es ruhiger angehen. Es braucht aber Zeit. Bei Hochwasser muss man 1-3 Wochen zuwarten können, bis die Strömungsgeschwindigkeiten wieder zurückgehen. Schwemmholz war oft ein Problem. Auch in Schönwetterperioden. Das hat uns ja auch fast einmal das Ruder gekostet. Verkehr gibt es aber nur wenig und in Coronazeiten auch fast keine Kabinenschiffe. Das war sehr angenehm. AIS ist aus diesen Gründen nicht zwingend, aber sicher hilfreich. Funk, um mit den entgegenkommenden oder überholenden Berufsschiffen zu kommunizieren darf aber auf keinen Fall fehlen. Und auch wenn‘s nur eine illegale Handfunke ist. Sicherheit geht hierbei vor! Auf Navionics mit den recht genauen Angaben der Flusstiefen hätten wir aber auf keinen Fall verzichten wollen. Auch wenn die angezeigte Tiefe nur ein Indiz ist, navigiert man so, zusammen mit dem bordeigenen Tiefenmesser sicher und findet in der Bergfahrt die nötigen langsamen Strömungen.

5 Monate Donau sind nun zu Ende - wir werden dich vermissen - blauer, schöner Fluss!
Hachi Brüngger, Oktober 2020
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